Rabatte und Mindestaufenthalt: So setzt du sie richtig ein
Kurz gesagt
Ein Mindestaufenthalt spart Reinigungen und schützt gefragte Zeiten – kostet aber Buchungen, wenn er Lücken im Kalender unbuchbar macht. Rabatte lohnen sich, wenn sie Nächte füllen, die sonst leer blieben, oder längere Aufenthalte bringen, die dir Reinigungen sparen. Ein Rabatt auf alles senkt nur deinen Preis.
Wofür ein Mindestaufenthalt gut ist
- Weniger Reinigungen: Jeder Aufenthalt kostet eine Reinigung. Bei 3 statt 1 Nacht verteilt sie sich auf mehr Nächte.
- Gefragte Zeiten schützen: In den Sommerferien soll eine einzelne Nacht nicht eine ganze Woche blockieren.
Lücken im Kalender
Liegen zwischen zwei Buchungen 2 freie Nächte, du verlangst aber mindestens 3, bleiben sie sicher leer. Senke den Mindestaufenthalt für solche Lücken oder lege ihn je Zeitraum fest: länger in der Hauptsaison, kürzer in ruhigen Monaten. Beide großen Plattformen erlauben einen Mindestaufenthalt für einzelne Daten.
Welche Rabatte es gibt
- Wochen- und Monatsrabatt: für längere Aufenthalte.
- Last-Minute-Rabatt: für Buchungen kurz vor der Anreise.
- Frühbucherrabatt: für Buchungen lange im Voraus.
- Rabatt für neue Inserate: auf die ersten Buchungen.
- Programme der Plattformen, etwa Genius bei Booking.com.
Wann sich ein Rabatt lohnt
Rechne nach, was er dich kostet und was er bringt. Beispiel: 7 Nächte zu 100 € mit 10 % Wochenrabatt kosten dich 70 €. Bringt der Rabatt eine Woche statt zweier kürzerer Aufenthalte, sparst du eine Reinigung – kostet sie dich 50 €, bleibt ein Minus von 20 €. Bringt er eine Woche, die sonst leer geblieben wäre, ist er ein Gewinn.
Ein Last-Minute-Rabatt lohnt sich nur für Nächte, die kurz vorher noch frei sind – gezielt für diese Nächte gesetzt, statt pauschal für alle.
Stand: Oktober 2026